Was ist das ThOP?

Das ThOP ist anders!

 

ThOP steht für Theater im OP(erationssaal). Zu dieser ungewöhnlichen Spielstätte kam die damalige Dramaturgische Abteilung 1984 durch viele glückliche Umstände. In diesem Jahr bezog das Seminar für Deutsche Philologie das Jacob-Grimm-Haus, einen Teil des alten Uniklinikums.

Durch umfangreiche Umbauten wurde aus dem ehemaligen Anatomiehörsaal/Schau-OP eine funktionierende Theaterbühne. Nach Jahrzehnten ohne feste Spielstätte hatte die Dramaturgische Abteilung damit endlich eine Heimat gefunden, die seitdem durchgängig bespielt wird.

Mit ganzjährigem Spielbetrieb, 10 bis 12 eigenen Produktionen im Jahr und vielen Gastspielen ist das ThOP ein etablierter Bestandteil der Göttinger Kulturszene.

 
 

Warum ich mitmache

Das ThOP ist einer der kreativsten Orte Göttingens. Hier kann ich in einem tollen Team Ideen umsetzen und immer wieder neu das Publikum begeistern.

(Cornelis, macht seit 10 Jahren Video und Ton am ThOP)

2017

Ein besonderer Ort
für besondere Kultur

Das ThOP als Einrichtung der Georg-August-Universität Göttingen verbindet die Uni mit der Stadt und öffnet sich damit allen Interessierten. Das gilt sowohl für Zuschauerinnen und Zuschauer als auch für Mitwirkende. Neben dieser Offenheit ist es die Bühnenform, die das ThOP einzigartig macht. Links und rechts der Bühne sitzt das Publikum auf ansteigenden Holzbänken und ist ganz nah am Bühnengeschehen. Ein ganz besonderes Theatererlebnis!

Studierende und andere Theaterverrückte. Im ThOP stehen keine Profis auf der Bühne. Wer hier mitmacht, tut dies aus Liebe zum Theater, aus Neugier oder aus anderen Gründen – aber auf jeden Fall unentgeltlich! Auch Kartenvorverkauf, Öffentlichkeitsarbeit, Abendkasse, Bühnenbau, Maske usw. liegen in den Händen von Ehrenamtlichen. Auch wenn wir meist „Studententheater“ genannt werden, gibt es bei uns auch viele Nicht-Studierende, die auf oder hinter der Bühne mitwirken. Dabei ist es uns wichtig, verschiedene Ansprüche in unseren Produktionen miteinander zu vereinbaren: Wir wollen gute Stücke mit möglichst hohem Niveau auf die Bühne bringen, dabei aber auch immer wieder vielen neuen Darsteller*innen, Beleuchter*innen, Maskenbildner*innen, Bühnenbauer*innen, Regisseur*innen … die Möglichkeit geben, zur Lebendigkeit und unverwechselbaren Vielfalt des ThOP beizutragen.

Die Lehrveranstaltungen, die zum Erwerb des Berufsprofils oder des Zertifikats (siehe Mitmachen & Studieren) besucht werden müssen, werden natürlich von qualifizierten Lehrbeauftragten geleitet.

Das ThOP bietet jedes Semester ein breit gefächertes Angebot an Lehrveranstaltungen an. Darunter finden sich neben Schauspielübungen, einem Maskenkurs, Sprecherziehung und einer Einführung in die Bühnenbeleuchtung auch Kurse wie „Gruppen und Projekte leiten“ oder Öffentlichkeitsarbeit. An diesen Kursen darf jede Person teilnehmen, für Bachelor-Studierende der Georg-August-Universität lassen sich hier aber auch Credits für die Schlüsselkompetenzen oder im Optionalbereich sammeln oder das Berufsprofil „Theaterpraxis“ und das Zertifikat „Theaterpraxis und Präsentation“ erwerben. Genauere Informationen dazu finden sich in den FAQs unter Mitmachen & Studieren.

Neben den Kursen gibt es auch immer die Möglichkeit, in einer Produktion mitzuarbeiten. Wie jedes Theater brauchen wir für unsere Inszenierungen außer Regisseur*innen und Schauspieler*innenn auch Dramaturg*innen, Regieassistenzen, Bühnenbauer*innen, Beleuchter*innen, Maskenbildner*innen, Kostümbildner*innen und -schneider*innen, Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit, Sprecherzieher*innen und viele Helfer*innen, die sich zum Beispiel um den Einlass oder die Abendkasse kümmern.

Für alle Mitmach-Interessenten haben wir am Anfang jeden Semesters einen Infoabend, an dem wir alle unsere Veranstaltungen und Kurse vorstellen. Der Termin dazu wird hier auf der Homepage angekündigt. Als Faustregel kann man sich merken: Unser Infoabend »Das ThOP stellt sich vor« ist jeweils am ersten Mittwoch der Vorlesungszeit. Ansonsten lohnt sich auch immer ein Blick ins UniVZ. Unsere Kurse finden sich (zusammen mit einigen anderen) unter »Deutsche Philologie – Neuere deutsche Literaturwissenschaft – BA-Studiengänge – Schlüsselkompetenzen«. Unsere Modulnummern sind: B.Ger 13 und B.Ger 14.1-14.7.

Wer Interesse an einem Stück oder einem Kurs hat kommt also am besten zum Infoabend und trägt sich dort in die entsprechende Liste ein. Wichtig: Die Termine für erste Sitzungen / erste Treffen / Castings unbedingt notieren und dort hingehen.

Wenn der nächste Infoabend noch weit weg ist, sollte man am besten das Büro kontaktieren. Die Leute dort wissen meisten, bei welcher Produktion eventuell noch Darsteller*innen oder Menschen für den Backstagebereich gesucht werden.

Nur Mut, wir beißen nicht und kochen auch nur mit Wasser!

Im ThOP gibt es meistens Sprechtheater zu sehen. Musik- und Tanztheater, Kabarett etc. bleiben eher exotische und gerade daher beliebte Ausnahmen. Die Stückauswahl wird nicht von einer Intendanz oder einem Team von Dramaturg*innen getroffen. Alle Regieführenden entscheiden selber, was sie inszenieren möchten. Dadurch steckt in jedem Stück viel Herzblut und Leidenschaft – denn auch die Mitwirkenden entscheiden sich bewusst für ein bestimmtes Stück. Durch unser Motto „Erlaubt ist, was gefällt“ ist unser Spielplan sehr abwechslungsreich. Oft sieht man bei uns selten gespielte Stücke, eigene Bearbeitungen bekannter Stoffe und alle zwei Jahre auch die Uraufführungen der Siegerstücke unseres hauseigenen überregionalen Dramatikerwettbewerbs. Aber auch Klassiker finden natürlich immer wieder ihren Weg auf unsere Bühne.

Jeder Regisseur oder Regisseurin ist mit seinem bzw. ihrem Ensemble für die Produktion selbst verantwortlich. Um die grundlegende Verwaltung, die administrativen Abläufe – also das Alltagsgeschäft, das nichts oder nur wenig mit der künstlerischen Arbeit zu tun hat – kümmern sich eine hauptamtliche Geschäftsführerin und mehrere studentische Hilfskräfte. Außerdem gibt es die ehrenamtlichen ThOP-Mitarbeiter*innen, die für das Funktionieren des ThOP-Betriebs von immenser Bedeutung sind.
Das ThOP funktioniert, weil die verschiedenen Gruppen eine hohe Eigenverantwortlichkeit besitzen und weitgehend autonom an ihren Stücken arbeiten – und weil viele Menschen ehrenamtlich hier tätig sind und viel Zeit und Liebe in unser Theater stecken!

Die so genannten „Mitarbeiter*innen“ im ThOP sind ehrenamtlich engagiert. Im Unterschied zu anderen Mitwirkenden sind sie aber nicht nur ab und zu in Projekten dabei, sondern tragen dauerhaft und regelmäßig Verantwortung für das ThOP, indem sie verschiedene Aufgaben im Betriebsablauf des Theaters übernehmen und über Organisatorisches mitentscheiden.

Zu den Aufgaben der Mitarbeiter*innen zählen beispielsweise:

  • Angebote zum Mitmachen entwickeln und durchführen (Stücke, Kurse, Seminare etc.)
  • Entscheidungen über Neuanschaffungen treffen (wie z.B. Bühnentechnik, Scheinwerfer, ThOP-Merchandising)
  • Entscheidungen über die Vergabe der Spielzeiträume: Wer darf wann inszenieren?
  • Regelmäßige Mitwirkung in unseren Produktionen (z.B. Abendkasse, Einlass, Hilfe beim Bühnenbau, Trailerdreh)
  • Einzelne Mitarbeiter*innen sind verantwortlich für bestimmte Bereiche (z.B. Maske, Fundus, Beleuchtung, Bühnenbau, Sound, PR/Öffentlichkeitsarbeit)
  • Organisation des Infoabends
  • Betreuung von Gastspielen
  • Öffentlichkeitsarbeit für das ThOP (z.B. Verteilen der Spielpläne)
  • Regelmäßige Teilnahme an der monatlichen Mitarbeiter*innenrunde

Wer uns bereits durch das Mitwirken in einer oder mehreren Produktionen kennengelernt hat und Lust hat, sich weiter zu engagieren, regelmäßig mit zu entscheiden und Verantwortung zu übernehmen, ist in der Mitarbeiter*innenrunde willkommen! Theater ist die schönste Nebensache der Welt, man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass die Mitarbeit durchaus zeitintensiv ist. Die Runde besteht aus 20 bis 25 Theaterbegeisterten aller Altersgruppen. Um den Anteil der Studierenden unter den Mitarbeiter*innen möglichst hoch zu halten, werden derzeit nur Studierende neu aufgenommen.

Interessierte können sich für weitere Informationen gerne im ThOP-Büro melden, telefonisch unter 0551/39 22 1 77 oder per Mail: thop@gwdg.de.

Für alle ungeklärten Fragen kannst du/können Sie entweder eine E-Mail an thop@gwdg.de schreiben, im ThOP-Büro unter der Nummer 0551/39 22 1 77 anrufen oder auch einfach mal spontan im ThOP-Büro vorbeischauen (Käte-Hamburger-Weg 3, Raum -1.292). Dieses ist von Montag bis Freitag zwischen 10 und 12 Uhr besetzt, manchmal ist aber auch außerhalb dieser Zeiten jemand da.

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Leider ausreserviert.

Dieser Termin ist leider ausreserviert. Mit etwas Glück kannst Du noch eine Karte an der Abendkasse ergattern. Sei pünktlich da und frage nach Restkarten. Viel Glück!

Kulturticket

Das Kulturticket für Studierende der Uni Göttingen und der PFH Göttingen gilt für alle Vorstellungen – außer der Premiere.

Du möchstest mitmachen? Großartig!

Das ThOP lebt vom Mitmachen. Sei einer von mehr als 250 aktiven ehrenamtlichen Schauspielern, Maskenmenschen, Licht-, Ton- und Bühnebauverantwortlichen und vielem mehr.

 

Komm zu unserem nächsten Vorstellungsabend oder melde dich:

ThOP – Theater im OP
Käte-Hamburger-Weg 3
37073 Göttingen

Telefon: 0551 / 39 22 1 77
Mail: thop@gwdg.de
Bürozeiten:
Mo.–Fr., 10–12 Uhr

September 2019, Andorra, ThOP