Eine musikalische Komödie aus dem Warschauer Ghetto von Jerzy Jurandot
In der Übersetzung von Klaus Berg
Komödie im Ghetto?
Mit Musik von Klezmer bis Tango?
Ja, einmal lachen, die elenden Lebensumstände vergessen!
Amüsieren wir uns auch!
Da sind zwei frisch verheiratete Paare in der Hoffnung, ein Zuhause, ein Nest für ihre Liebe ergattert zu haben.
Zwei Paare, ein Kaktus, eine sprechende Büste – zusammengepfercht in einem kleinen Zimmer – das kann nur Ärger geben: Streit – Liebe über Kreuz – Unglück… Aber Heiraten ist eine Seuche, und so wird es am Ende vier glückliche Paare geben.
Edmund, ein chauvinistischer Geiger
Ada, eine ordentliche Hausfrau und erfindungsreiche Köchin
Stefcia, ein „Vollweib“, Sängerin und Schauspielerin
Marian, ein schüchterner Gemeindebeamter
Józek, Marians Bürokollege, der gern mal einen hebt
Niusia, seine Freundin
Eine strenge Hauswirtin
Herr Zylberman, ein Vertreter
des Hauskommitees
Fräulein Sara, das singende Haustalent
Herr Finkelstein, ein hart arbeitender Nachbar
Ein Vertreter des Ordnungsdienstes, der Ghetto-Polizei
Eine vorlaute Büste und
ein Conferencier der uns die Theaterwelt im Ghetto erklärt
Dieses Stück von Jerzy Jurandot, diese Komödie mit viel Musik wurde real im Theater Femina im Warschauer Ghetto geschrieben und 1942, kurz vor der brutalen Räumung, uraufgeführt.
Der bekannte Autor David Safier entdeckte die unbekannte Komödie bei seinen Recherchen zu seinem Roman ’28 Tage lang‘ und verarbeitete das Stück inhaltlich zu seinem Roman ‚Die Liebe sucht ein Zimmer‘.
Katharina Thalbach und David Safier stellten das Buch erfolgreich u.a. beim Göttinger Literaturherbst im Oktober 2025 vor.
Inszenierung
Gabriele Davidsmeyer & Andrea Stanze
Reservierung ab ca. 14 Tage vor der Premiere.
Eintritt:
11,- Euro
7,- Euro ermäßigt
Kulturticket:
5,- Euro