Jugend ohne Gott

Ödön von Horváth

„Die Ansichten des Herrn Lehrers waren mir oft zu jung, weil er immer nur sagte, wie es auf der Welt sein sollte, und nie, wie es wirklich ist.“

Das nationalsozialistische Deutschland vor dem Zweiten Weltkrieg: Ein Lehrer für Geschichte und Geographie korrigiert Aufsätze zum Thema „Warum müssen wir Kolonien haben?“ Als er den Rassismus eines Schülers kritisiert, gerät er dabei mit den Behörden aneinander.

In einem Zeltlager, das den Schülern als vormilitärische Ausbildung dient, spitzen sich die Konflikte zu und nehmen ihren Höhepunkt in dem Tod eines Schülers. Es stellt sich die Frage nach der Schuld des Lehrers und letztlich nach der Verantwortung des Individuums in einer faschistischen Gesellschaft.

Ödön von Horváths Roman Jugend ohne Gott gilt als Klassiker der Exilliteratur der 30er Jahre. In der Bühnenfassung von Lilian Lumme verbindet diese Inszenierung klassische mit modernen Elementen.

Reservierungen ab Ende Dezember 2026.
Sollten Sie Lehrkraft sein und Interesse haben, das Stück mit einer Schulklasse zu besuchen, melden Sie sich gerne frühzeitig bei jugendohnegott.thop@gmail.com 

Inszenierung

Reneé Blümel

Lilian Lumme

Reservierung ab ca. 14 Tage vor der Premiere.

Die folgenden Themen werden entweder im Stück zur Sprache gebracht oder szenisch dargestellt, daher enthält die Liste Spoiler für den Plot des Stückes (die Liste ist noch in Bearbeitung und wird noch ergänzt):

  • Faschismus
  • Gewalt
  • Krieg und Militarismus
  • Tod
  • Rassismus
  • Sexualisierte Gewalt
  • Suizid

Spieltage

Sa. 09.01.
20:15
Kulturticket
Mo. 11.01.
20:15
Kulturticket
Di. 12.01.
20:15
Kulturticket
Fr. 15.01.
20:15
Kulturticket
Sa. 16.01.
20:15
Kulturticket
Mi. 20.01.
20:15
Kulturticket
Fr. 22.01.
20:15
Kulturticket
Sa. 23.01.
20:15
Kulturticket
Di. 26.01.
20:15
Kulturticket
Fr. 29.01.
20:15
Kulturticket
Sa. 30.01.
20:15
Kulturticket