Der Mann, der sich nicht traut

Von Curth Flatow

Nach einer gescheiterten Ehe steht für Wolfgang Jäger fest: 

„Eheringe sind die Handschellen der bürgerlichen Gesellschaft.“ 

und „90 % aller Ehen sind schlecht. Nur bei 10 % geht die Sache gut aus – die lassen sich scheiden.“

Gemäß diesen Grundsätzen hat Jäger sein Leben eingerichtet. Privat fährt er damit gut – insbesondere dienstags, wenn er ein Rendezvous mit seiner Sekretärin Fräulein Lamm hat. Dummerweise bereitet ihm ebenjene Antihaltung in seinem Beruf Probleme: Er ist nämlich Standesbeamter. Kein Wunder also, dass er mit Magenbeschwerden zu kämpfen hat, die sich immer dann melden, wenn er daran denkt, was er sich wieder „zusammengetraut“ hat. Aber auch die dritte, vierte und fünfte Tablette bringt keine Linderung, und wäre das alles nicht schon schlimm genug, will sein Sohn, den er auf dem rechten „jägerschen“ Weg glaubte, auch noch heiraten. Trotz aller Widrigkeiten stellt sich Jäger der Situation – und der Tante der Braut seines Sohnes…

Curth Flatows quirlige Komödie „Der Mann, der sich nicht traut“ aus dem Jahr 1973 wirkt trotz ihres recht hohen Alters nicht aus der Zeit gefallen und kein bisschen angestaubt. Eine Melange aus liebevoll-detailliert ausgearbeiteten Charakteren und sprühendem Dialogwitz sorgt dafür, dass auch heute noch herzlich gelacht werden darf. „Der Mann, der sich nicht traut“ zählt zu den besten Boulevardkomödien der alten Bundesrepublik, der 1976 mit Georg Thomalla als Wolfgang Jäger auch ein filmisches Denkmal gesetzt wurde, das sich bis heute großer Beliebtheit erfreut.

Reservierungen sind aktuell nicht möglich, da wir noch nicht absehen können, wann Theater generell und das ThOP im Speziellen wieder öffnen dürfen.

Inszenierung

Klaus-Ingo Pißowotzki

Reservierungen sind aktuell nicht möglich, da wir nicht absehen können, wann wir wieder öffnen dürfen.

Gemäß der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen ist der Betreiber des Theaters verpflichtet, den Familiennamen, den Vornamen, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer jeder teilnehmenden Person zu dokumentieren und die Daten für die Dauer von drei Wochen nach Beendigung der Aufführung aufzubewahren, damit eine etwaige Infektionskette nachvollzogen werden kann. Andernfalls darf die Teilnahme an der Aufführung nicht gestattet werden. Die Dokumentation ist dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen. Spätestens einen Monat nach Beendigung der Aufführungen sind die Daten der betreffenden Person zu löschen.

Spieltage

Mi. 09.12.
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Fr. 11.12.
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Sa. 12.12.
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Di. 12.01.
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Sa. 16.01.
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